Bauleistungsversicherung

Bauleistungsversicherung, auch Bauwesen-Versicherung genannt, ist ähnlich wie beim Auto die Vollkasko-Versicherung für Schäden am Bauwerk und der Baustelle während der Bauzeit. Versichert sind allgemein die unvorhergesehenen Beschädigungen oder Zerstörungen von Leistungen durch höhere Gewalt, also der so genannte Bauunfall während der Bauzeit.

Folgende Schäden werden durch die Bauleistungsversicherung abgedeckt:

  • Elementarereignisse wie Sturm, Frost, Hagel und Regen
  • Fahrlässigkeit und Böswilligkeit der Erfüllungsgehilfen/Auftragnehmer
  • Beschädigungen durch fremde Personen
  • Ausführungsfehler
  • Unachtsamkeit
  • Ungeschicklichkeit der Ausführenden
  • Diebstahl fest mit dem Gebäude verbundener Teile

Leistungsbne für:

  • Schadensgutachterkosten
  • Baugrund und Bodenmassen
  • Aufräumungskosten
  • Unvorhergesehene Schäden
  • Schäden im Bergbaugebiet
  • Gefahr des Aufschwimmens
  • Innere Unruhen, Streik, Aussperrung
  • Leitungswasser- und Sturmschäden an fertig gestellten Bauteilen

Achtung: Hierfür haftet die Bauleistungsversicherung nicht
So gibt es Dinge, für die die Versicherung nicht aufkommt. Schlecht ausgeführte Handwerkerleistungen sind nicht Bestandteil der Vertragsbedingungen. Hier muss der Bauherr schon selbst ein waches Auge auf die Baustelle haben. Wenn bei plötzlichem Frost gearbeitet wird, ist eventuell die Bausubstanz gefährdet; gute Handwerker wissen das und brechen die Arbeit ab, sie machen an einem geeigneten Zeitpunkt weiter. Für diese Art von Leistungsmängeln haftet die Versicherung nicht. So bleiben auch witterungsbedingte Beschädigungen der Baustelleneinrichtung oder der Baugeräte von der Regulierungspflicht der Versicherung unberührt.

Grundsätzlich ist eine Bauleistungsversicherung schon eine Überlegung wert, denn wenn hier Schäden auftreten, kann es sehr schnell sehr teuer werden.








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