Studentenkonto Informationen

Studieren kostet Geld. Die meisten Universitäten verlangen seit einigen Jahren von den jungen Menschen Studiengebühren, um so zu gewährleisten, dass der Lehrmittelstandart in der Bildungseinrichtung auf einem gewissen Level gehalten werden kann und die Universität gegenüber der internationalen Konkurrenz konkurrenzfähig bleibt. Um das Studium zu finanzieren, gibt es bei zahlreichen Banken auch sog. Studien- bzw. Studentenkredite. Darüber hinaus bieten sowohl die klassischen Banken als auch die Online-Banking-Institute und Internetbanken sowie andere Finanzdienstleister für Studenten Konten mit besonderen Konditionen. So kann es beispielsweise sein, dass der Student, wenn er seine Immatrikulationsbescheinigung von der Universität vorlegt, für sein Girokonto keine Kontoführungsgebühren zahlt. Bei anderen solchen Kontomodellen kommt es vor, dass das Girokonto für Studenten vergünstigte Konditionen erhält oder auf Guthaben-Zins-Basis geführt wird. Darüber hinaus gibt es bei verschiedenen Finanzunternehmen u.U. aber auch ganze Studentenpakete. Diese können z.B. ein Girokonto, ein Tagesgeldkonto oder einen Bildungskredit beinhalten.

Für die das Konto anbietenden Institute und Unternehmen haben solche Aktionskonten in diesem Moment zwar finanziell noch keinen Vorteil. Allerdings zielen die Unternehmen darauf ab, mit z. B. Studenten, Auszubildenden oder Schülern bereits ins Geschäft zu kommen, damit diese möglichst früh ihre Kontobeziehung zum jeweiligen Unternehmen aufbauen. Ist man von diesem Überzeugt, bleibt man über Jahre hinweg, führt später sein Gehaltskonto dort oder lässt die geplante Baufinanzierung, Großanschaffung oder andere Investitionen über dieses Finanzunternehmen regeln.

Daher sind es speziell Banken und Finanzdienstleister, die den jungen noch am Anfang ihres Berufslebens stehenden Menschen lukrative und interessante Finanzangebote bzgl. ihres Kontomodelles machen. Da die  Studenten zumeist sehr gut mit PCs umgehen können, ist es ein leichtes, diese Konten z.B. auf Online-Basis anzubieten, so dass sich die Buchungskosten für die Kontoführenden Unternehmen so minimal wie möglich halten. Gerade für Studenten kann ein solches Konto wiederum von sehr großem Vorteil sein, da sie während des Studiums teilweise weit von ihrem ursprünglichen Wohnort entfernt leben und keinesfalls wissen, wo sie nach Abschluss ihres Studiums leben und arbeiten werden. Da man mittels eines online geführten Kontos die Transaktionen weltweit überall tätigen kann – auch während des Auslandssemesters in den USA, Großbritannien oder Österreich – ist dies für die Studenten eine äußerst vorteilhafte Geschichte. Die Geldabhebung mittels der im kostenlosen Paket zumeist enthaltenen EC-Karte kann an nahezu jedem Geldautomaten erfolgen. Gehört dieser nicht zur eigenen Bankengruppe, ist es bei den Studentenkonten teilweise so geregelt, dass die Bank diese Gebühren übernimmt oder subventioniert.

Im Rahmen eines Vergleichsprogrammes kann man herausfinden, welche Bank bzw. welches Finanzunternehmen für Studenten solche Kontenmodelle anbietet. Neben den online-Vergleichstests bieten auch unabhängige Finanzberater solche Dienstleistungen an. Interessiert man sich, ob das Kreditinstitut am Ort ein solches Modell anbietet, empfiehlt es sich vielfach, auf der dortigen Internetseite nachzuschauen, da auch diese solche Kontoformen anbieten.  Beim Vergleich dieser Kontoformen ist es empfehlenswert, auf die Details zu achten. Gibt es irgendwelche versteckten Kosten, ist das Konto guthabenzinsgeführt, ist eine mögliche Beratung zum Konto kostenpflichtig, was passiert, wenn ich arbeite. Wie erfolgt eine mögliche Umstellung des Kontos und welche Konditionen sind dann angeboten? Darüber hinaus ist natürlich interessant, wie sich die Kosten bei einer möglichen Abhebung des Geldes verhalten, wo man dieses abheben kann und wie der Service bei möglichen Reklamationen geregelt ist.








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