Schiffsbeteiligungen Informationen

Schiffe werden als Unternehmen geführt, was in der rechtlichen Form der GmbH & Co. KG geschieht. Schiffsbeteiligungen (Schiffsfonds) sind dann unternehmerische Beteiligungen an Schiffen. Ab ca. 15.000 Euro kann man sich an einem Schiff beteiligen, wenn man dies im festgeschriebenen Platzierungszeitraum tut. Die Beteiligungslaufzeit beträgt dann in der Regel 10-15 Jahre. Hat man sich an einem Schiff beteiligt ist man Kommandantist bzw. Mitgesellschafter. Die Koordination zwischen Anlegern und Schiffgesellschaften übernimmt in der Regel ein Treuhänder. Meistens werden Tanker- und Containerschiffe in gebrauchtem und neuem Zustand angeboten, aber auch Kreuzfahrtschiffe sind beispielsweise möglich.

Mit Hilfe von Schiffsbeteiligungen hat man die Chance auf gewerbliche Einkünfte, die dem Gesellschafter direkt zugerechnet werden. Man hat somit die Möglichkeit eine renditestarke Anlage wahrzunehmen.

Aber Schiffsbeteiligungen beinhalten auch große Risiken. Diese können sich zum Beispiel aus der Währung ergeben, da die meisten Schiffsfonds auf US-Dollar laufen, was bei einem schwachen Dollarkurs zu Nachteilen führt. Nicht zu unterschätzen ist vor allem das Charterrisiko. Früher gehörten Schiffe noch dem Reeder, doch heutzutage besorgt die Reederei vor allem das Chartermanagement, was bedeutet, dass sie das Schiff an jemanden „vermieten“, der es auf seinen Routen einsetzt, wodurch dann im besten Fall Gewinne erwirtschaftet werden. Funktioniert dies nicht und der Schiffsfond geht in die Insolvenz, kann es passieren, dass, abhängig von den Regelungen, der Anleger sogar Ausschüttungen zurückzahlen muss. Wenn dies nicht der Fall ist, ist aber zumindest noch ein Totalverlust des angelegten Geldes nicht unwahrscheinlich.

Damit so etwas möglichst nicht passiert, ist es wichtig einen Überblick über die aktuelle Marktsituation zu haben. Aber selbst diese ist auf lange Sicht nahezu unvorhersagbar, vor allem wenn externe Faktoren wie beispielsweise die Finazmarkt- und Wirtschaftskrise auftreten.

Als Fazit bleibt hängen, dass Schiffsbeteiligungen sehr Risikoreich sind, aber bei einer soliden Chancen-/Risikoauswertung eine renditestarke Alternative zu traditionellen Anlageformen darstellen.








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