Dread Disease Versicherung
Die „Dread- Disease Versicherung“ (engl.: „gefürchtete Krankheiten“) kommt aus dem amerikanischem Raum und ist eine Police zum Schutz der Arbeitskraft. Sie wird hierzulande des Öfteren auch „Schwere Krankheiten Versicherung“ oder „Vorsorge“ genannt.
Sie greift bei einer Vielzahl definierter, schwerer Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose, Schlaganfällen und Herzinfarkten. Auch Unfallfolgen wie Taubheit, Blindheit, Sprachverlust, Lähmungen oder schwere Verbrennungen werden mit abgedeckt.
Wie dabei die Tarife für die Absicherung liegen, hängt von den verhandelten Krankheiten, den Leistungen (z.B. Mitversicherung von Kindern, Nachversicherungsgarantien und anderen Zusatzoptionen), den Beiträgen und Bedingungswerken (Karenzzeit, Wartezeit, Dynamik) ab.
Die Frage ist nun, für wen sich eine „Dread- Disease Versicherung“ lohnt. Prinzipiell ist diese Frage mit „für jeden“ zu beantworten, da jeder von einer schweren Krankheit, sei es durch einen Unfall oder durch andere Umstände, befallen werden kann. Dabei greift die „Dread- Disease“ dann aber meist auch, wenn zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zahlt. Da viele Krankheiten heutzutage heilbar sind (oder wenigstens „unter Kontrolle“ gebracht werden können) zahlen viele Versicherungen nicht, bei einer „Dread- Disease“ allerdings bekommt der Versicherte eine vorher in der Höhe vereinbarte Einmahlzahlung ausgezahlt.
Die Leistungen werden also nicht erst bei festgestellten bleibenden Schäden, sondern nach der Diagnose einer Krankheit bezahlt, wodurch man auch bei schweren gesundheitlichen Einschränkungen finanziell weitestgehend unabhängig bleiben kann.
Die „Dread- Disease Versicherung“ kann dabei eine Berufsunfähigkeitsversicherung aber nicht vollständig ersetzen, vielmehr sollte sie als Erweiterung dieser betrachtet werden. Ein Abschluss in dieser Kombination ist für jeden zu empfehlen, der finanziell auf seine Arbeitskraft angewiesen ist.




